Publikumsjoker, bitte!

Ich brauche mal kurz eure unverbrauchten Augen. Nachdem ich zwei verschiedene Entwürfe für mein Buchcover gebaut und beide gefühlte 50 Stunden angestiert habe, kann ich absolut nicht mehr sagen, welches mir besser gefällt. Kann ich eure Meinung dazu hören?

Hier habe ich einmal Cover Nummer 1 …

… und dann noch Cover Nummer 2:

Cover 1 empfinde ich als aufgeräumter und direkter, befürchte aber, dass es zu rau und martialisch wirkt. Cover 2 ist ganz süß … oder zu süß?
Was meint ihr?

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35 Gedanken zu “Publikumsjoker, bitte!

  1. Hallo liebe Nina, mir gefällt von beiden Cover 2 besser. Bunt, positiv, süß sind meine ersten Assoziationen, während bei Cover 1 eher Gedanken an Krimi, Blutlache (obwohl es eine blaue Farbe hat), und düstere Stimmung sind. Auch den Untertitel bei Nummer 2 finde ich super :) LG, Kathi

  2. Liebe Nina,
    ganz klar Nr. 1. Find ich ansprechender! Nr. 2 sieht eher nach Friede/Freude/Eierkuchen aus, was auch gut sein kann, aber so sehen wahrscheinlich auch viele Bücher in der Art aus, du würdest dich mit Nr. 1 vermutlich mehr abheben.

    Vielleicht das Wort „Leben“ auf Nr. 1 auch in Kapitälchen. Oder „Kreativer“ auch klein geschrieben, mischen würde ich nicht.
    Liebe Grüße, steffi

  3. Ich finde Cover 1 irgendwie origineller. Die Luftballons auf Cover zwei wurden immer wieder auf diversen Ratgeber-Büchern verwendet, so dass dein Buch leicht einfach abgestempelt und dort einsortiert werden könnte.

  4. Hi, ganz ehrlich? Das erste sieht aus wie Unfall, Farbe auf Asphalt und das zweite wie Kindergeburtstag….. beides empfinde ich nicht als Kreativ. Die Farben des ersten sind hart, abweisend und kalt, schwarz und blau, brhhhh….. machen keinen Appetit aufs Lesen, und das zweite wäre mir zu bemüht, wie Du schon sagst, zu süß, wie Malen nach Zahlen für die Kita.

    Ich würde beide Varianten nicht kaufen.

    Kreativität empfindet natürlich jeder anders, aber grundsätzlich ist es „was neues“. Also z.B. ein fetter grüne und gelbe Farbkleckse auf naturfarbenen Nesselstoff auf einer Wiese, darauf noch ein Sammelsurium aus Pinsel, Wolle, Schrauben, Hammer, Handschaufel, Erde, Getreidekörner Kochlöffel, Bleistift und ein paar Kräuter und Erdbeeren dazwischen und noch eine frisches Gänseblümchen dazwischen fände ich bunt, vielseitig, frisch und fantasieanregend. Das sind alles positiv belegte Dinge, mit denen man was anfangen kann, aus denen „was wird“ und es schreibt nicht vor, in welche Richtung der Buchinhalt geht.

    Eine auf dem Asphalt geplatze Farbdose ist für mein Empfinden eher das Ende von Kreativität. Ist aber nur meine Meinung.

    LG Britta

      • na, dann bitte doch Tim, der macht doch auch so schöne Wollfotos :-)

        weißt Du, so ein grober Nesselstoff auf einer Wiese, und dann alles darauf ausgekippt, so daß man gleich in all den Sachen wühlen und sich austoben kann…..egal ob handwerklich oder malerisch oder kochen oder …… ach ja, eine Klarinette würde sich auch gut machen in dem Chaos…..

  5. PS: mir ist natürlich klar, daß Du schon sehr viel Zeit in die beiden Varianten gesteckt hast. Wenn also entscheiden dann für Nr. 1, vielleicht aber mit grün statt blau, das ist positiver in der Farbstimmung.

  6. Hallo Nina,
    prinzipiell tendiere ich auch zu Version 1, denn Version 2 sieht ein bisschen nach christlichem Lebensratgeber aus (nicht, dass an denen etwas schlimm wäre). Allerdings finde ich, dass bei Version 1 die Kreideschrift nicht so gut zu dem Untergrund passt, weil der für eine Tafel, oder auch eine Straße, auf der ja gerne mit Kreide gemalt wird, zu uneben ist, zumal ja auch schon der Farbklecks als andere Art von „Malerei“ drauf ist.
    LG, Lena

  7. Hmm, mir gefällt beides nicht so wirklich, das erste eher, aber nicht mit dem blauen Dingsbums drauf, mit dem man nichts anzufangen weiß. Britta hat da schon gute Ideen für gehabt. Das zweite ist zu niedlich und ginge in der Masse niedlicher Cover unter. Irgendwie Nummer eins etwas aufhübschen (hast / kannst Du Corel Draw? Damit ließe sich relativ einfach was zaubern), dann sollte das passen. Dass Du Dich nicht entscheiden kannst, sagt ja schon, dass Du mit beiden nicht zufrieden bist…
    Liebe Grüße
    Regina

  8. Spontan hätte ich Cover 1 gesagt, aber was Britta und Lena schreiben ist auch nicht von der Hand zu weisen.
    Schwierig.

  9. Hmmm, da dein Buch, wenn ich dich richtig verstanden habe, auf persönlichen Erfahrungen beruht und eben nicht aus Fachidiotensicht geschrieben ist, fände ich auch ein Foto von dir auf dem Cover nicht schlecht. Wenn du einen netten Fotografen kennst vorausgesetzt :) Die Idee eines flat lays von Britta mag ich ebenfalls.
    Als Titelschrift würde ich bei diesem Thema ein hübsches Handlettering verwenden, oder als Kontrast eine schlichte, moderne serifenlose Schrift in Versalien. Kostenlose Fonts findest du zT auf dafont.com, Beispiele für schöne Handletterings gibts bei Frau Hölle und bei Jasmin/lovetypo (beide bei Instagram).
    Soweit meine Tipps auf die Schnelle :) Ich bin mal gespannt, wie das Cover am Ende aussehen wird!

    Beste Grüße, Nora

    • coole Idee, Nora, wie wäre es mit einem Foto von Nina in der Mitte, wie sie mit allen möglichen kreativen Dingen jongliert? so eine Art Sprechblasenjonglieren, und in jeder Sprechblase ist was anderes drin…oder so ein Karussel mit Ideen über dem Kopf, und Nina greift danach?

    • ach ja, wie wäre es denn mit Nina liegend auf einer knackig grünen Wiese mit ausgebreiteten Armen/hinter dem Kopf verschränkten Armen, auf einem Gänseblümchen im Mundwinkel kauend relaxed und und mit glücklichem Grinsen und allen möglichen Kreativkram wie oben beschrieben drumrum? Das ist persönlich, positiv und ein bißchen Chaos, schmunzel…..

  10. Wenn man zwischen den beiden Covern wählen soll, dann devinitiv Nr. 1. Mich spricht ja schwarz immer an.
    Das zweite ist zu niedlich. Die Idee von Britta ist auch prima.
    Viel Erfolg !!
    Gruß Anne

  11. Hallo Nina,
    Cover Nr. 2 bist definitiv nicht du! Damit bist du nur eine unter vielen, viel zu brav.
    Warum verwendest du nicht dein Logo von der Webseite? Der Titel „Lebe kreativer!“ würde mich persönlich noch etwas neugieriger machen als der von dir gewählte. Oder du bringst die „Havariemarie“ beim Titel noch mit ins Spiel, z.B. „Havariemarie’s kreatives Leben“ oder so was in der Art. Wer sich selbst als Havariemarie’s tituliert, kann definitiv nicht unkreativ sein.

  12. Cover Nummer zwei sieht aus wie das typische Selbsthilfebuch, was man nicht im Regal stehen haben will…Bridget Jones lässt grüßen!

  13. Oh bitte nicht die Ballons, das erinnert an Bücher von Cecelia Ahern (Wolken) oder Katie Fforde (Wimpel). Die erste Idee von Britta ist besser als die letzte: mit ’nem Blümchen im Schnabel auf der Wiese… naja, klingt nach Peter Lustig von „Löwenzahn „. Cover-Variante 1 ist schon viel besser! Das Argument mit der Kreideschrift find ich einleuchtend. Kannst du irgendwie die Kleckstextur im Titel aufgreifen, sodass die Schrift nicht auf dem Foto liegt, sondern Bestandteil des Fotos ist?

  14. Nr. 2 geht gar nicht! Macht überhaupt nicht neugierig auf den Inhalt. Ist ein
    Allerweltscover und für dich viiiieeeel zu einfallslos! (sorry, bin heute mal wieder sehr direkt, ich selbst würde es gar nicht schaffen auch nur irgendein Buch zu verfassen und zu veröffentlichen, Hut ab dafür)

    Nr. 1 würde mich auf jeden Fall neugierig machen, es im Buchladen durchzublättern. Es käme dann auf den Inhalt an! Ich finde es gut!

    • Eure Direktheit ist mir absolut willkommen! Wenn man 20000 Bilder durchgeblättert hat, hat man irgendwann keinen unvoreingenommenen Blick mehr und hält Luftballons für eine gute Idee – da bin ich froh, wenn ich noch rechtzeitig höre, dass die Wahl doch nicht so gut ist. ;)

  15. Mir gefällt Nr. 1 besser als Nr. 2, was aber nicht heißt, dass es mich verführen würde. Da ich selbst neulich vor der Einbandgestaltung stand, vermute ich zu wissen, wie Du Dich fühlst. Man will einfach fertig werden und nicht noch lange rumhühnern. Ich glaube, wenn Du den Vorschlag mit dem Nessel und den Details aufgreifst, bist Du auf dem besseren Weg.

    • „Rumhühnern“ trifft es genau, wie mir meine Arbeit am Cover gerade vorkommt. Dein Buch hatte auch noch sehr viele Fotos im Text, oder? Da musstest du sicher noch mehr dran doktorn als ich, da beneide ich dich nicht drum …

      • Die Anordnung der Fotos war schon eine ziemliche Herausforderung, die Menge gar nicht mal so. Und dann mal eben die Layout-Software zu begreifen, die so gar keine Parallelen zu Präsentations-Software aufweist…

  16. Ich bin auch der Meinung…..da muss was Anderes her.
    Nr.1 zu düster, Nr.2……habe ich ähnlich schon mal gesehen.
    Viel Erfolg bei der Findung.
    Herzlichen Gruß, Sabine

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