Wie viele selbstgestrickte Pullover hast du eigentlich?!

Diese Frage stellte mir Leserin Hafenhexe nach meinem letzten Blogbeitrag. Und ich musste feststellen, dass ich nicht die geringste Ahnung hatte. Ich habe in den 5 Jahren, die ich jetzt schon „ernsthaft“ stricke, so viele Teile fertig gestellt, geribbelt, verschenkt und verschwinden lassen, dass ich nie auch nur ansatzweise einen Überblick gewonnen habe. Dann geh ich mal zählen, dachte ich, und öffnete frohen Mutes meinen Kleiderschrank. 

Was mir da aus diversen Fächern entgegenquoll, hat mich dazu gebracht, die Türen ganz schnell wieder zu schließen und mich eine gute Woche vor dieser Aufgabe zu drücken. Das war ein Fass ohne Boden! Aber versprochen ist versprochen, deshalb habe ich schließlich alles Handgestrickte aus meinem Schrank gezerrt und aufgestapelt:

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Puh!

24 Pullover und Strickjacken seht ihr hier. Darunter noch einige, die kurz vor der Ausmusterung stehen, weil ich sie eigentlich nie anziehe (dicke Baumwolle für einen langen Strickmantel – doch keine so gute Idee wie ich damals dachte) oder weil sie mittlerweile zu Tode getragen sind. Ich bin da zwangsläufig erbarmungslos: Was nicht getragen wird, kommt zur Altkleidersammlung oder wird geribbelt. 

Nicht im Bild: Mehrere Strickjacken, die ich für andere gestrickt habe, eine Strickjacke, die vom Bügel gerutscht war und deshalb meiner Razzia entkommen ist, eine Strickjacke, die noch nicht ganz fertig ist, und natürlich der Holsten-Pulli, der ebenfalls noch nicht fertig ist, da Strickfortschritte bei ihm nur im mikroskopischen Bereich vonstatten gehen. 

Alles in allem noch ganz gesittet, oder? Fragt nur bitte nicht, für wieviele zukünftige Pullover und Strickjacken ich Wolle im Haus habe …

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10 Gedanken zu “Wie viele selbstgestrickte Pullover hast du eigentlich?!

  1. Suuper, Du bist wirklich ein fleißiges Mädchen, und meine Meinung zum Thema ist, wir „müssen“ ja nicht stricken, weil wir sonst nackt rumrennen oder frieren müssten, sondern weil es unser wunderbares Hobby ist, bei dem zufällig dann am Ende noch so viele schöne warme und praktische Dinge von den Nadeln rutschen.
    Witzig – da bei uns gerade auch der Herbst Einzug hält, hab ich so über den Saisonwechsel in den Schränken sinniert, bin zum Winterschrank geturnt und habe den angesichts der Riesenstapel an Selbstgestricktem gleich wieder zugemacht, um mir die Freude an den gegenwärtig auf den Nadeln befindlichen Sachen nicht durch so Gedanken wie „hmmm, brauche ich den denn nun wirklich auch noch…?“ zu vermiesen. Die Idee, da mal durchzuzählen hat natürlich auch ihren Reiz – mal sehen.
    Liebe Grüße und komm gut ins Wochenende
    Regina

  2. Bei mir ist es nicht annähernd so viel … naja, ich hätte einiges, wenn ich nur einen Arm hätte :-o aber da zwei an meinem Körper rumhängen, muss ich erst die notwendige Motivation finden. Aber ich stricke auch noch nicht gar so lange und die Anfangszeit meiner Strickkarriere habe ich mit Babydecken, Schals, Mützen und Dingen für einen Marktstand verbracht. An Pullis habe ich mich erst vor kurzem getraut – ist gar nicht so schwer, bis auf den fehlenden Motivationsschub …
    Hast du beim Holsten jetzt die Farbe gewechselt oder ist die Beleuchtung einfach nur so … anders …? Aber ich finde, er ist schon sehr gewachsen. Wird toll, wenn er mal groß ist :-)
    Liebe Grüße
    Dörte

    • Oh Mann ja, wenn ich einen einarmigen Freund in meinem Bekanntenkreis hätte, würde er so viele Pullover von mir kriegen … :-D
      Der Pullover hat die Farbe nicht gewechselt, die Kamera hat nur einen kleinen Koller wegen dem roten Hintergrund gekriegt, glaube ich. Ich versuche am Ende farbgetreue Fotos hinzukriegen!

  3. Ich habe gerade herzlichst gelacht. Irgendwie haben wir alle das gleiche „Problem“. Viele selbst gestrickte Sachen zum selber tragen, viele selbst gestrickte Sachen, die verschenkt wurden und die vielen, vielen Wolleberge, die irgendwann mal zu einem selbst gestrickten Teil werden wollen. Hihi.. einfach genial. Ich habe mich auch schon gefragt, wieviele Leben ich eigentlich brauche, um all die gehortete Wolle zu verarbeiten. Eins reicht definitiv nicht. Aber es ist doch immer wieder schön, wenn man aus dem Vollen schöpfen kann, die Bobbel zu Hause befühlen kann und nicht unbedingt Shoppen gehen muss, ob nun im Geschäft oder online (aber das machen wir ja trotzdem auch noch). Auf jeden Fall tun wir damit niemandem weh, auch wenn der Geldbeutel arg darunter leidet. Aber zum Essen reichts allemal noch.
    Liebe Grüße aus der wollverückten Faseroase
    sagt Heike

  4. Wahnsinn! Respekt liebe Nina! Machst du jetzt auch noch ein angezogenes Shooting??
    Was zieh ich daraus? Ich muss mich mehr fokussieren!
    Weg mit den Babysachen für die Freunde, den Bimi-aufträgen und Weihnachtsgeschenken für die Familie…ich muss mehr für mich selbst stricken! Und vielleicht auch weniger Loops und Cowls…
    LG steff

  5. Mein ältester Pullover ist von 1985…..ein zeitloses Modell.
    Ich liebe ihn einfach und solange keine Motten über ihn herfallen,werde ich ihn hin und wieder auch tragen.Außerdem……..Einer muss ja auch der Anführer sein von der ganzen Pulloverschar sein.
    Liebe Grüße,Sabine

  6. Danke!
    Die Machwerke, die ich am Anfang meines Strickerinnenlebens vor mehr als 30 Jahren gefertigt hatte, sind aufgrund modischer Ansprüche in die Tonne gewandert. 😢 Handarbeiten und Selbstgestricktes war über Jahre so out, das ging nach dem Motto „OMG! Was hat die denn an?“ * tuschel.läster.tuschel * gar nicht! 😶

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