Yays und Fails im Schminkschrank

In Sachen Wolle gehts grad mal eher gemächlich voran, deshalb habe ich heute ein anderes Thema dabei, das mir schon länger auf den Nägeln brennt: Produktdesign bei Make-up.

Dass Sachen, die schöner machen sollen, auch selbst ganz hübsch gestaltet werden, ist ja fast schon selbstverständlich. Deshalb versuchen wohl auch viele Kosmetik-Hersteller, mit ihren Produkten noch irgendwie hervorzustechen – mit welchselnden Erfolgen. Hier die High- und Lowlights aus meinem Schminkschrank:

1. Lidschatten

Fail: Nyx Lidschatten-Trio

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Am Lidschatten selbst habe ich absolut nichts auszusetzen, der ist Eins A. Aber jedes Mal wenn ich die Palette in die Hand nehme, fällt mir dieser unsägliche Schriftzug ins Auge: „for Sexy Babe’s Eyes Only!“. Wie jetzt? Dürfen nur Sexy Babes diesen Lidschatten tragen? Bin ich eins? Bin ich keins? Kommt das einer kontrollieren? Oder verwandelt der Lidschatten meine Augen vielleicht automatisch in „Sexy Babe’s Eyes“? Ich hab jetzt aber einen Banktermin, da ist das unpassend. Was für ein Dilemma!

 

Yay: GlamNatural Lidschatten

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Dieser Lidschatten hat eine kluge Konstruktion, über die ich mich jedes Mal freue, auch wenn ich sie nie wirklich nutze. Und zwar lässt sich das Lidschattenpfännchen hochklappen, darunter finden sich dann Spiegelchen und Applikator. Hat auch den Vorteil, dass einem der Applikator nicht bei jedem Öffnen sofort entgegenspringt.

 

2. Lippenstift

Fail: Kiko Chrystal Sheer Glossy Lipstick

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Ich weiß nicht, was sich der zuständige Produktdesigner gedacht hat als er dieses Folterwerkzeug geschaffen hat. Aber ich stelle mir vor, dass er dabei hämisch gelacht und sich die Hände gerieben hat.
Bei diesem Lippenstift zieht man den Deckel nicht ab, sondern drückt den Stift oben ein und zieht ihn dann unten heraus. Und schlägt dabei jedes verdammte Mal schmerzhaft mit dem Finger am Rand dieser Deckelkonstruktion an. Blöder als dieses Ding bin wohl nur ich, weil ich es gekauft habe.

 

Yay: P2 Sheer Glam Lipstick

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Kleines aber feines Detail: durch die abgeschrägte Kappe lassen sich diese Lippenstifte so aufreihen, dass sie die beschriftete Unterseite wunderbar lesbar dem Betrachter entgegenstrecken. So kann man sofort auswählen, welche Farbe man tragen möchte, statt erstmal 10 identische schwarze oder silberfarbene Lippenstifte aufzumachen.

 

3. Pinsel

Fail: Zweiseitige Pinsel

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Hier als Beispiel mit einer Seite Eyelinerpinsel, einer Seite Lidschattenapplikator. Vermutlich ist es meine eigene Schuld, aber ich weiß nie, wie ich solche Dinger ohne Sauerei aufbewahren soll. Meine Pinsel stehen aufrecht in einem Glas. Und ich will weder die Borsten zerdrücken noch Lidschatten von der Applikatorseite im Glas verteilen (genausowenig wie Wasser, falls ich den Applikator jedes mal auswaschen sollte). Wie lagern andere ihre Pinsel? Haben sie eigene Regale, in denen jeder Pinsel liegen kann?

 

Yay: Reisepinsel

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Hier ein Kabuki von Silk Oil of Morocco, gibts aber von vielen Marken. Zackzack, aufgemacht, schminki schminki, Deckel drauf und fertig. Wäre doch alles im Leben so!

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