Getestet: Ultrasun Sonnencreme

Je mehr Sommer, desto weniger Wolle – so siehts leider aus. Nicht, dass die Wolle aus meinen Lagern verschwinden würde. Es wird nur einfach zu heiß zum Stricken.
Deshalb geht es zur Abwechslung mal wieder um das Thema Kosmetik. Um Sonnencreme, um genau zu sein.

Mit Akne ist Sonnenschutz immer ein schwieriges Thema. Diejenigen unter euch, die wundersam unempfindliche und unverwüstliche Haut haben, können vermutlich jede Sonnencreme der Welt benutzen, ohne mehr Gedanken daran verschwenden zu müssen als sie wollen. Ich dagegen bin nur aus zwei Gründen als menschliches Wesen identifizierbar: Ich nehme gute Medikamente und ich lasse nichts unbedacht an meine Haut. Kein „kann ich mal nen Klacks von deiner Gesichtscreme haben?“, kein spontanes Mitnehmen irgendeiner neuen Tagescreme bei DM, keine Pröbchen aus Zeitschriften herausreißen. Kein Flüssig-Make-up, kein Creme-Blush, keine Patschefingerchen ins Gesicht.
Die meiste Zeit fahre ich damit sehr gut. Ich habe meine Killer-Salben und Hormon-Bonbons vom Arzt, ich habe meine eine Gesichtscreme (Neutrogena, die orangene Tube) und meine eine Mineralien-Foundation (bareMinerals, unschlagbar), die mit LSF 15 genug Sonnenschutz zwischen Herbst und Frühling bietet. Damit geht es meiner Haut wunderbar und kein kleines Kind muss bei meinem Anblick in Tränen ausbrechen.

Im Sommer aber reicht das nicht mehr, dann komme ich um Sonnencreme nicht herum. Nun gibt es Sonnencremes aus der Apotheke für Haut wie meine, aber die ist so teuer, dass ich jeden Sommer aufs Neue versucht bin, Alternativen zu finden. Zum Beispiel von Ultrasun.

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Ultrasun wirbt damit, frei von Duftstoffen, Emulgatoren, Konservierungsstoffen und anderen bösen Dingen zu sein, die empfindliche Haut nicht mag. Klingt schon mal gut. Auch sehr interessant ist die kleine Tabelle auf dem Spender, auf der man seine persönliche Sonnentoleranz herausfinden kann:

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Als sehr blasse, sonnenungewohnte Person kann ich also ungeschützt 3 Minuten Sonne aushalten. Uff. Dann mal schnell her mit dem Zeug.

Ultrasun Family ist wohl die allround-Variante. Riecht zuerst etwas nach Alkohol, dann nach Öl, dann nach gar nichts mehr. Zieht aber schnell ein. Ich habe diese Creme vor allem auf die unempfindlicheren Partien wie Beine und Oberarme aufgetragen und da wars okay.

Ultrasun Glimmer ist jetzt etwas spezieller. In dieser Creme sind kleine Glitzerpartikel, die angeblich für ein dezentes Schimmern sorgen sollen. Ich habe den Effekt leider nicht mit der Kamera einfangen können, deshalb muss eure Vorstellungskraft ausreichen: Wenn ihr jemals an einem Twilight-Cosplay interessiert sein solltet, ist Ultrasun Glimmer genau euer Produkt. Wer dagegen nicht die Diskokugel spielen will, trägt die Creme nur an ausgewählten Stellen auf. Ich hatte sie jetzt nur auf den Unterarmen, was noch halbwegs nett war. Ins Gesicht würde ich sie mir jedoch ganz bestimmt nicht schmieren.

Ultrasun Face dagegen habe ich mir ins Gesicht geschmiert, denn da gehört sie auch hin. Sie riecht wie die Family und zieht auch gut ein, was schon mal sehr anenehm ist. Man hat also nicht noch Ewigkeiten diese fettige Sonnencremeschicht im Gesicht. Meine Haut hat im Gesicht bisher nur minimal reagiert, im Hals-/Brustbereich dagegen schon stärker, vielleicht eine 3 auf der 10-stufigen Alarmskala von „Keine Reaktion“ bis „Scheißenochmal wer bist du?!“. Das geht noch solange es nicht schlimmer wird.

Sonnenbrand habe ich bei Einsatz der Ultrasun Creme bisher noch nicht bekommen, weil ich mich herzlich wenig in der Sonne aufhalte und mich daher auch sonst nicht verbrenne. Braun geworden bin ich bisher auch nicht, gleicher Grund. Mir ist klar, dass ich nicht mehr in den Bereich der empfindlichen Haut falle und auch eine sehr gute Sonnencreme nur begrenzt gut für mich ist. Dehalb würde ich sagen, dass Ultrasun unter diesen Umständen tatsächlich sehr gut ist. Die Family-Variante werde ich für Arme, Beine und andere unkritische Bereiche weiter verwenden, in geringen Mengen auch die Glimmer. Die Ultrasun Face wiederum kann ich nicht jeden Tag auf der Haut haben, die werde ich wohl nur auftragen, wenn die Sonne richtig knallt. Und ansonsten die Sonne weiterhin meiden als würde sie mich zu Staub zerfallen lassen.

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