Essence Gel Nails at Home – der Test

Nachdem ich mir das Gelnagelsystem von essence zugelegt habe, musste ich es natürlich direkt ausprobieren. Also alles bereitgelegt: LED-Lampe, Topcoat, Basecoat, Cleanser, Primer, Wattepads, Holzstäbchen (falls was daneben geht) und natürlich Nagellack. Die Hälfte davon nicht im Bild, warum auch immer.

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Zuerst werden die Nägel mit dem Cleanser gereinigt und mit dem Primer bestrichen. Der Primer ist sehr dünnflüssig, trocknet aber schnell. Dann kommt der sehr dickflüssige Basecoat: Jeweils einen Nagel damit lackieren und für 10 Sekunden unter die Baby-LED.

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Manche schreiben im Internet, dass die Nägel unter der Lampe etwas brennen und/oder die Gelschicht sich etwas zusammenzieht, aber ich habe nichts davon erlebt. Nachdem alle 10 Nägel begelt, angeleuchtet und mit dem Cleanser abgerieben waren, sahen sie so aus:

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Ganz nett. Also nächster Schritt: NAGELLACK!

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Ich habe einen von Kiko genommen (Farbe 383 – die Produktdesigner von Kiko haben offenbar keine Freude an Sprache oder dem Leben im Allgemeinen). Ich liebe die Nagellacke von Kiko, aber unter Normalbedingungen fangen die bei mir nach etwa 24 Stunden an, übel abzusplittern. Da kann essence direkt mal zeigen was ihr Gelsystem wert ist.

Der Nagellack muss ganz normal trocknen, diesen Punkt kann man also nicht mit der Lampe abkürzen. Aber es gibt ja noch andere hilfreiche Gadgets auf der Welt.

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Nach drei Leveln Angry Birds (vielleicht auch 9, 10 wenn man etwas geschickter ist als ich …) ist der Farblack trocken und der Topcoat kommt drauf. Der sieht genauso aus wie der Basecoat und wird genauso unter der Lampe ausgehärtet, deshalb jetzt nicht nochmal Fotos.

Zum Schluss werden die Nägel nochmal mit Cleanser abgerieben und sehen dann so aus:

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Gut. Aber klebrig. Mein erster Gedanke war, dass die kleine Pippi-Lampe wohl doch nicht groß genug für die Aufgabe ist, eine dicke Gelschicht in 10 Sekunden durchzuhärten. Irgendwo im Internet hat auch schon eine Bloggerin geschrieben, dass der Topcoat nicht bei ihr trocknen wollte. Mistmistmist!

Ich habe noch ein paar Mal mit Cleanser drüberpoliert in der Hoffnung, dass es sich nur um diese ominöse Schwitzschicht handelt, die da noch klebt, aber nichts hat sich geändert. Und was jetzt? Alles wieder runter?
Da mir nichts besseres einfiel, habe ich noch mein laufendes Level Angry Birds zuende gespielt. Eine geschätzte Viertelstunde später habe ich dann noch mal meine Nägel gecheckt und siehe da: Nichts klebte mehr! Alles trocken und fest!

Die Gelschicht auf dem Nagel ist ziemlich dick und hochglänzend. Obwohl ich direkt danach meine Hände wieder ganz normal eingesetzt habe, hat das Gel keine sichtbaren Macken oder Kitschen bekommen. Es scheint also doch in der kleinen Lampe richtig durchzuhärten. Und nach den ersten 24 Stunden sieht die Maniküre noch aus wie neu – für den Kiko-Lack hat sich das essence Gelsystem also schon mal gelohnt.

Jetzt bin ich nur noch gespannt, wie sich der ganze Spaß wieder entfenen lässt bzw. wie lange er von allein hält. Der Test läuft!

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