Einmal mit Profis arbeiten…

Gestern habe ich mich auf der Arbeit einem professionellen Fotoshooting unterziehen müssen. Ich finde soetwas immer tendenziell anstrengend („Lächeln!“ – „Das ist mein Lächeln!“), habe mir natürlich nicht die Gelegenheit entgehen lassen wollen, das Equipment der Visagistin unter die Lupe zu nehmen.

„Jetzt kommt der Eyeliner…“ – „Nee, jetzt kommt das Foto für den Blog!“

Die Dame hatte eine riesige Tasche voller Make-up dabei, in die ich meine Nase gesteckt habe wann immer selbige nicht gerade angemalt wurde.

Ich frage mich ja immer, ob man wirklich 100 verschiedene Pinsel zum Schminken braucht. Braucht man aber anscheinend tatsächlich.

„Der Koffer ist mir heute morgen hingefallen, sonst sieht der nicht so aus! Ehrlich!“

Aha! Offenbar gibt es tatsächlich auch Drogerie-Produkte, die Profi-Ansprüchen gerecht werden!

Notiz an mich selbst: Shoppen!

MAC ist wohl in jedem Visagistenkoffer zu finden. LeClerc hat aber definitiv das stylischere Verpackungsdesign.

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Habe auch direkt gefragt, was ihrer Meinung nach der beste Concealer für Augenschatten ist: der MAC Prep+Prime Highlighter. Fand ich aber von der Deckkraft nicht überzeugend, da ich nicht jeden Tag so dick Foundation um die Augen herum tragen will wie ich für das Shooting hatte. Die Suche nach dem perfekten Concealer geht weiter.

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Meine Visagistin war definitiv ein Profi, aber es ist auch definitiv ein Unterschied, ob man für ein Fotoshooting oder für den Alltag schminkt. Was vor einer dicken Lichtanlage und nach einem Stündchen Photoshop gut aussieht, muss nicht unbedingt unter Realbedingungen gut aussehen – gerade wenn es um Punkte wie Bronzer, Rougefarbe oder Lippenstift geht. Mann, der Lippenstift war echt krass.

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Lipliner vollflächig aufgetragen, Lippenstift aufgepinselt und dann noch stark pigmentierten Lipgloss drüber. Warum sie über die Lippenränder gemalt hat weiß ich nicht. Vielleicht sieht das auch nur auf dem Bild so aus. Es hat sich auf jeden Fall angefühlt, als seien meine Lippen mit Butter bestrichen.

Ich bleibe lieber bei meiner Puder-Foundation, auch wenn die nicht so gut deckt. Aber es war auf jeden Fall eine interessante Erfahrung.

 

 

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